Damit Reiten einfacher wird - Mit Nr. 19 Mordskerl die Muskulatur und das Immunsystem stärken

Damit Reiten einfacher wird

Kraft, Ausdauer und Leistungsbereitschaft hängen eng mit einer gesunden uns bedarfsgerechten Ernährung zusammen. Während des Trainings-, in Aufbausituationen oder der Tuniersaison besteht ein erhöhter Bedarf an muskelrelevanten Stoffen. Auch das Immunsystem muss gestärkt und das Herz fit für die kommenden Belastungen sein.

Mit Nr. 19 Mordskerl wird Reiten einfacher. Im Training stehende Pferde werden nun Dank der ausgesucht feinen Rezeptur von Mordskerl bedarfsgerecht unter anderem mit muskelrelevanten Nährstoffen versorgt. Die Muskulatur wird dadurch befähigt, sich zu entspannen. Entspannung ist die Basis für einen gesunden Muskelstoffwechsel. Stoffwechselgifte wie Milch- oder Harnsäure können so erst heraus- und muskelaufbauende Nährstoffe hineintransportiert werden. So  erstarken die Pferde rasch und sind bereit, mehr Aufgaben zu übernehmen. 

Energie, Leistungsbereitschaft und Nervenkraft durch Schlüsselnährstoffe

Es sind nicht immer die energieliefernde Nährstoffe, die aktivieren. Vielmehr sind es spezielle Schlüsselnährstoffe, die die Umsetzung der Nahrungsenergie in Muskelenergie bewirken können. Nicht zu vergessen sind antioxidative Nährstoffe, deren Aufgabe es ist, Schaden von den Muskel- und Bindegewebszellen fernzuhalten um körperlichen Schäden entgegenzuwirken und so Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Zellschutz aus Kräutern und Mineralien

Der erhöhte Stoffwechsel und Stress beim trainierten oder hoch im Sport eingesetzten Pferd führt zu einer vermehrten Bildung freier Radikale. Dies sind Moleküle mit zerstörerische Potential, da ihnen ein Elektron fehlt. Freie Radikale schädigen die Zellen und damit das Immunsystem, das Muskel- und Nervengewebe sowie das Herz. Sie lösen regelrecht eine Kettenreaktion aus.

Die gute Nachricht ist, dass durch die Ernährung sogenannte Radikalenfänger aufgenommen werden können, die ein Elektron liefern und dem Spuk ein Ende bereiten. Dazu zählt an erster Stelle das natürliche Vitamin E, Grüntee-Extrakt und viele weitere Kräuter. Auch Spurenelemente wie Zink und Mangan bilden - eingebettet in das Enzym Superoxiddismutase - potente Radikalfänger innerhalb der Mitochondrien, den Energiekraftwerken der Zelle. Bekannt ist auch Selen als Bestandteil der Glutathionperoxidase, das vor allem die Zellwände roter Blutkörperchen vor freien Radikalen und damit die wichtigen roten Blutkörperchen für den Sauerstofftransport schützt.

Das Geheimnis der Anden

Die Maca-Wurzel gehört ähnlich dem Ginseng zu den besonders seltsamen Gewächsen auf dieser Erde. Sie gedeiht in den schwindelerregenden Höhen der peruanischen Anden von 3800 m bis 5000 m. Dort gilt sie als Nahrungs- und  Stärkungsmittel. Die kraftgebende Wirkung dieser Pflanze war für die spanischen Eroberer und Missionare ein Dorn im Auge. Es erfolgte ein Verbot des Anbaus und des Verzehrs. Aber die Bewohner Perus und der Anden retteten das Saatgut aus den Zeiten der Inkas bis in unsere Tage. Die Maca-Wurzel wird wieder angebaut und so dürfen wir heute ebenso Teil haben an einem wahren Nährstoffwunder.

Die Maca-Wurzel wächst über 3 bis 4 Jahre bei Temperaturunterschieden bis zu 30 °C heran. Aufgrund der  Bodenbeschaffenheit und der Höhenlage musste diese Pflanze ganz besondere Eigenschaften entwickeln, um ihr Überleben in dieser unwirtlichen Gegend zu sichern. Daraus erklärt man sich auch ihre besondere Wirkkraft. Die Knolle ist so reich an Vitaminen und Mineralien, dass die nach der Ernte ausgezehrten Böden erst nach zehn Jahren wieder neu bepflanzt werden können. Wissenschaftlich belegt ist ihre antioxidative Wirkung und ihre Effizienz zur Stärkung der Abwehrkräfte und der Leistungsfähigkeit. Die Maca-Wurzel ist ein wertvolles Nahrungsmittel, reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, das dazu beiträgt, Stress besser zu bewältigen und Antriebslosigkeit zu bekämpfen. Als Hauptwirknährstoff besitzt die Maca-Wurzel nicht unwesentliche Mengen an Alkaloiden, einem Estergemisch (Alphasterol) sowie einem Steroid mit dem Namen Beta-Sitosterin. Als pflanzliches Phytosterol mit Hormonwirkung soll Beta-Sitosterin das hormonelle Gleichgewicht beeinflussen.

Dr. Susanne Weyrauch-Wiegand © 2011

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