Der Fellwechsel beginnt im September und im Januar!
Im Herbst werden die Karten endgültig auf den Tisch gelegt.
Nun zeigt sich, wer im Sommer bedarfsgerecht gefüttert hat oder wer sich durch Sommerlaune, Sonne und kurzes glänzendes Fell in Sicherheit gewähnt hat.
Der Fellwechsel, der im Frühjahr im Januar beginnt und etwa im März abgeschlossen ist, fängt im Spätsommer Ende August an und endet frühestens im November. Es ist eine Zeit, in der altes Fell abgeworfen wird und durch entsprechendes Haarkleid ersetzt wird. Wenn wir uns erinnern, wieviel Wolle wir im Frühjahr herausgekämmt haben, wieviel Haare uns alleine dabei ins Gesicht und den Mund geflogen sind können wir uns vorstellen, wieviel Material hier vom Körper umgebaut werden musste und auch einfach wieder verlorengeht.
Die Schönheit und der Glanz des Fells, die Widerstandsfähigkeit der Haut - auch in Hinblick auf die Aufgabe der Epidermis als Schranke gegen Eindringlinge aller Art - hängen unmittelbar von der Ernährung ab. Dabei spielt einerseits der Energiebedarf eine Rolle, andererseits aber auch die ordentliche Ausstattung mit Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen für ein perfektes Agieren des Enzymsystems. Eine gute Funktion der Ausscheidungsorgane Leber, Niere und Darm ist obligat für einen leichten Fellwechsel, um die Haut als Entgiftungsorgan zu entlasten. Insbesondere bei älteren Pferden und wetterempfindlichen Tieren sollte man zur Vorbeugung gegenüber Koliken zusätzlich das Herz-Kreislauf-System unterstützen.
In der Fütterung kann nun der Anteil an Ölen angehoben werden, die nötig für eine weiche und geschmeidige Haut sind. Zugunsten der Spurenelemente kann die ohnehin beim Pferd überhöhte Zufuhr an Calcium und Phosphor gesenkt werden.
Für ein Fell wie Nerz
Wer mit den dr.WEYRAUCH Spezialitäten sein Pferd top versorgen möchte in dieser schwierigen Zeit, der sollte als Grundlage Nr. 4 Goldwert füttern bzw. die Fütterungsmenge von Goldwert um 1 Meßlöffel anheben. Die bedarfsgerechte Versorgung mit Spurenelementen ist wichtig und nötig für eine ausreichende Fellbildung, kurzes aber dichtes Haar und eine gesunde Haut.

Pferde, die durch die schwankenden Temperaturen und das bisweilen doch schon lange Fell Herz-Kreislauf-Probleme erleiden könnten und dadurch kolikanfällig werden, kann man eine Kur mit Nr. 7 Jungbrunnen
empfehlen.
Bei besonders starker Infektanfälligkeit, die mit Mauke oder Husten einhergeht, liegt oft ein besonders großer Bedarf an Zink vor, der gerade im Fellwechsel zum Tragen kommt. Hier kann man kurmäßig eine Dose Zn Zink zufüttern.
Stabile Verdauung und Leistungsfähigkeit
Pferde, die in dieser Zeit besonders schlapp wirken und müde, könnten unter einem Mangel an Bitterstoffen leiden und mit Nr. 5 Frühlingserwachen unterstützt werden. Eine gute Leberfunktion ist wichtig für den gesamten Stoffwechsel.
Viele Pferde werden wieder aufgestallt. Nun ändert sich das Raufutter von vorwiegend Gras zu Heu. Heu ist leider oft mit Schadbakterien und Schimmelpilzen kontaminiert. Bei Silagefütterung sind Fehlgärungen oft an der Tagesordnung. In der Zeit des Fellwechsels kommt es dadurch immer häufiger zum Auftreten von Durchfall und Kotwasser. In diesen Fällen hat sich mittlerweile Nr. 12 Otto einen guten Namen gemacht.

Mit der eintretenden Kälte werden besonders ältere und arthrotische Pferde steifer und laufen sich schlechter ein. Mit den Kräutern der Nr. 9 Leben ist Bewegung kann man nutritiv, sanft und nachhaltig die Gelenke pflegen.