Kräutermischung - Nr. 12 Otto

Nr. 12 Otto

Die Gründe für das Entstehen von Kotwasser und Durchfall bei Pferden sind mannigfaltig. In vielen Fällen handelt es sich um allergische Reaktionen, Entzündungen oder Folgen von Stress. Zunächst ist der Tierarzt zu Rate zu ziehen. Die Patienten sind u.a. auf Wurmbefall zu untersuchen.

Durchfall, der sich mit dem Herbst bzw. dem Beginn der Stallsaison verschlimmert weist oft auf kontaminiertes Grundfutter (Heu, Stroh) hin. Mit Schimmelpilzen belastetes Futter, aber auch Silage oder Heulage kann bei  entsprechend sensiblen Pferden zu Durchfall und/oder Kotwasser führen. Durchfall, der sich mit dem Beginn der Frühjahrs- und Weidesaison zeigt, deutet auf Stoffwechselstörungen hin, die möglicherweise mit einer überlasteten Leber zusammenhängen können. Kotwasser, das durch Stress ausgelöst wird, sollte man zudem mit einer spurenelement- vor allem zinkreichen Ernährung begegnen.

Gerbstoffe aus der Natur

Das Fehlen von natürlichen Gerbstoffen bzw. die mangelnde Gelegenheit für das Pferd, spezielle Blätter, Rinden, Wurzeln und Kräuter in seiner Umgebung zu finden, kann ein weiterer Grund für die Ausbildung von Durchfall oder Kotwasser sein. Gerbstoffe wirken zusammenziehend, entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral und neutralisieren Gifte. Sie sind in speziellen Pflanzenteilen enthalten und haben eine darmpflegende Wirkung.

Nr. 12 Otto - er hat sich bewiesen

Die Kräutermischung Nr. 12 ist eine Auswahl feiner Blätter, Rinden und Wurzeln, die besonders reich an Gerbstoffen und anderen darmpflegenden Inhaltsstoffen sind. Zur Verbesserung des Galleflusses und der Leberfunktion wurden auch gezielt bitterstoffhaltige Pflanzen eingesetzt. Viele der Kräuter wachsen im Wald auf besonders sauren Böden. Saure Böden bieten der Pflanze übrigens eine bessere Spurenelementverfügbarkeit.

Nr. 12 Otto
Fütterungsmenge tägl. 5 bis 10g

Die Menge des Produktes

Weitere Informationen

Weitere ausführliche Informationen zum Thema erhalten Sie unter Durchfallerkrankungen

Kotwasser und Durchfall beim Pferd richtig angehen

 
1. bakterielle, virale oder parasitär bedingte Ursachen vom Tierarzt abklären lassen und eventuell behandeln lassen
 
2. bei aggressiver Verwurmung: zusätzlich zur Wurmkur den Verwurmungsdruck pflanzlich senken
 
3. Bedarfsgerechte Ernährung anstreben:
 
    3.1. Nährstoffmängel ausgleichen (Zinkmangel kann zu Durchfall führen)
 
    3.2. Mit Spurenelementen das Immun-  und Nervensystem unterstützen (rangniedrige Pferde neigen eher zu Durchfall)
 
    3.3. Darm stabilisieren für bessere Regenerationsfähigkeit
 
    3.4. Dickdarmübersäuerungen vermeiden durch mäßige Stärke- und Eiweißzufuhr
 
4. Allergien und Vergiftungen ausschließen
   
    Vermeidung biogener Amine (Histamin, Putrescin, Cadaverin)
 
    4.1 aus kontaminiertem Futter und Silage
 
    4.2 produziert durch mikrobielle Fehlgärungen im Darm
 
    4.3 allergische Disposition (besondere Sensibilität auf biogene Amine)
 
    4.4 Stress (erhöht die körpereigene Histaminausschüttung)
 
5. Leber und Darm pflanzlich entgiften
 
6. Gezielt gerbstoffhaltige Kräuter einsetzen
 
    6.1. Gerbstoffe denaturieren Eiweiße (auch biologisch aktive Eiweißstoffe)
 
    6.2. wirken zusammenziehend, entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral und neutralisieren Gifte
 
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