Leptospirose wird durch Ratten übertragen

Leptospirose

Gefährlicher Erreger: wenn Antibiotika notwendig werden

Man kennt diese gefährliche Erkrankung des Hundes auch als Hundetyphus. Sie wurde noch vor der Leptospirose des Menschen entdeckt und offiziell seit 1899 als solche benannt.

Die Leptospirose der Hunde ist eine ansteckende und meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch die Leptospiren, eine Bakteriengruppe der Spirochäten hervorgerufene wird. Die Sterblichkeit liegt nur bei 10%, allerdings kann es zu einer Übertragung der Infektion auf den Menschen und anderer Tierspezies kommen.

Die Hunde verlieren die Lust am Futter, erbrechen, haben Durchfall und bekommen Fieber. Die Schwäche zeigt sich auch in erschwerter Atmung bis hin Leber - und Nierenproblemen. Auch Blutungen und Muskelzittern sind möglich. Der Tierarzt ist dringend zu konsultieren.

Die Übertragung der Bakterien erfolgt über Ratten und Mäuse. Schlechte hygienische Zustände erhöhen das Infektionsrisiko (Achtung Importhunde). Die Erreger gelangen über die Haut (Verletzungen) und Schleimhäute (Augen, Verdauungstrakt und Geschlechtsorgane) in die Blutbahn. Eine gegenseitige Ansteckung der Hunde erfolgt durch gegenseitiges Beschnuppern und Ablecken sowie über Bisswunden. Selbst eine Ansteckung durch mit Urin verseuchtes Wasser ist möglich, da die Leptospiren im Wasser überleben können.

Da im Fall der Leptospirose auch Impfungen nicht zu 100% greifen und nur durch ein immenses Stärken des Immunsystems Ansteckungen entweder verhindert oder der Ausbruch der Krankheit abgemildert werden können, bleibt die kleine Chance, durch eine bedarfsgerechte Fütterung den Organismus zu stärken. Hier empfiehlt sich der Einsatz hochbioverfügbarer Spurenelemente wie Zink, Selen und Mangan.

 

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