Knochenhärte beim Pferd entscheidend

Mit Fütterung die Basis für Heilung schaffen

So wird die Behandlung von Knochenerkrankungen unterstützt

Was früher noch als Todesurteil galt, wird heute immer mehr tierärztlich behandelt. Pferde mit Knochenfissuren, Knochenzysten oder sogar -frakturen bekommen heutzutage noch eine Chance. Dabei spielt die richtige Nährstoffwahl im Rahmen der Behandlung eine große Rolle.

Strahlbein-, Knochen- und Gelenkszysten, Knochenfissuren und -brüche

Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch die richtige Nährstoffwahl auch der schulmedizinische Erfolg deutlich gesteigert werden kann.  Das bedeutet, schnelleres Nachröntgen und damit schnelleres wieder in Bewegungsetzen des Pferdes.  Je schneller ein Pferd wieder in die Beweglichkeit darf, desto sicherer kann der Knochen auch wieder final kalzifizieren.

Der Knochen unterliegt einem ständigen auf und Abbau. Er gehört nicht zu dem statischen Gewebe, dass er zu sein scheint. Besonders interessant ist der Aufbau der Knochenmatrix, die neben einem nahezu Drittel Wasser auch ein Drittel aus organischem Material aufgebaut ist. 

Dazu zählt hauptsächlich Kollagen, ein gewisser Teil Proteoglykane und u.a.  auch das Osteocalcin. Dieses Protein bindet mithilfe von Vitamin D und Vitamin K Calcium im Knochen. Bei der Mineralisierung des Knochens spielen nach neuesten Erkenntnissen auch Citratverbindungen eine Rolle.

Wermutstropfen Aufzucht

Leider zeigen bereits Blutbilder junger Pferde (vier bis sechsjähriger Pferde) frappierende Mängel im Bereich Magnesium, Mangan und Zink. Der jährliche Fellwechsel, das Wachstum der Pferde und das beginnende Training erhöhen den Nährstoffbedarf oft um deutlich mehr. Entstehende Nährstoffmängel sind dann wiederum die Basis für Knochen- und Zahnprobleme. Hervorzuheben sind an dieser Stelle besonders die mittlerweile immer häufiger diagnostizierten Knochenzysten.

Knochenzysten im Kommen

Auffallend mehr Lahmheiten beim Pferd haben ihre Ursache in sogenannten Knochenzysten. Diese sogenannten zystoiden Defekte beim Pferd treten immer mehr in den Fokus bei  Ankaufsuntersuchungen. Sie werden vom erfahrenen Tierarzt beim Röntgen diagnostiziert, wobei sich die im Röntgenbild dunkel erscheinenden rundlichen Veränderungen im allgemeinen dicht an der Grenze zum Gelenksknorpel befinden. Diese Lage führt zu einer Instabilität des Gelenkknorpels unter Belastung, sodass der Knorpel in Mitleidenschaft gezogen wird oder die Zyste einbrechen kann, was dann die Lahmheit auslöst.

Als ursächlich für die Entstehung von Gelenkszysten mögen Verletzungen, zu frühes starkes Training, Durchblutungsstörungen oder Wachstumsschübe vermutet werden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist jedoch die Fütterung in der Aufzucht ein wesentlicher Faktor für das vermehrte Auftreten von Knochendefekten.

Unabhängig davon, ob eine durch bildgebende Verfahren ermittelte Knochenzyste eine Lahmheit auslöst oder nicht, ist sie doch ein Anzeichen für eine gewisse Instabilität des Knochens und berechtigt die Frage nach der Fütterung in der Aufzucht. 

Im Trend liegt vor allem aufgrund schlechter Heuernten die Fütterung von Silage und Heulage an Jungpferde teilweise bereits schon im Mutterleib bis hin zum Verkauf. Was selbst bei der Rinder- und Milchviehhaltung als kritisch betrachtet werden könnte, hat beim Reitpferd, welches aufgrund einer komplett anderen Rohfaserverdauung wesentlich sensibler ist, als Grundfutter nichts zu suchen. Qualitativ hochwertiges Heu und Stroh sollten in der Aufzucht des Jungpferdes neben ausgiebigem Weidegang auch im Winter die Grundlage der Fütterung darstellen.

Fütterungsempfehlung für bei einem sechsjährigen Warmblutpferd mit Knochenzyste oder Hufbeinfissur:

Reichlich Heu und Stroh von guter Qualität, kein Kraftfutter oder nur eine handvoll, wenn das Pferd nicht bewegt werden darf, dazu:

2 Messlöffel = 30g Nr. 21 Beinhart

2 Messlöffel = 30g Mn Mangan

2 Messlöffel = 30g Nr. 3 Drachentöter

dazu empfehlen wir eine homöopathische Behandlung

 

Nr. 21 Beinhart hat sich in sehr vielen Fällen bisher bewährt.

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