
Damit das Pferd gesund bleibt sollten dem Pferdehalter ein paar Grundsätze der Ernährungslehre bekannt sein. Dabei können verschiedene Lebensituationen eines Pferdes Futterumstellungen erfordern. Alter, Klima und Histologie haben ebenso einen Einfluss auf die Fütterung, wie Alter und körperlicher Einsatz.
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Eine neue Sau wird durchs Dorf getrieben: mittlerweile wird bei jedem Dritten Pferd PSSM festgestellt. Die "Erkrankung" ist seit über 30 Jahren bekannt aus der Westernszene. Wichtig: wir haben den unkomplizierten Weg gefunden.
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Kotwasser beim Pferd nervt in jeder Jahreszeit. Leider neigen sehr viele Pferde mehr im Winter zu Durchfall als in der reinen Weidesaison. Mögliche Ursachen sind überwiegend in der Fütterung zu suchen.
Kotwasser wegfüttern
Im Allgemeinen muss der ACTH-Wert als als angebliches Indiz für das Equine Cushing Syndrom (ECS) herhalten. Eindrücklich sollte man darauf plädieren, den ACTH-Wert als Schmerzindikator mit in die Differentialdiagnose einfliessen zu lassen. Ein erhöhter ACTH-Wert weist u.a. auf Schmerzen und Stress hin. Die Ausschüttung des Adrenokorticotropen Hormons wird ebenso durch Kälte, schwere Anstrengungen, Verletzungen oder starke Gefühle sowie andere physische und psychische Belastungen gefördert. Bevor man also versucht, das Pferd gewaltsam zum Cushing-Patienten zu verurteilen, sollten Schmerzvariablen abgetestet werden wie Arthrose, Fühligkeit, Zahnprobleme, Verspannungen, Magenschmerzen oder stresserzeugende Umwelteinflüsse.
Hoher ACTH nicht zwangsläufig Equines Cushing Syndrom (ECS)
Surft man nach kritischen Stimmen zu MSM, wird man vergeblich suchen. Nicht immer ganz schlüssige Studien "untermauern" die Wirkung von organischem Schwefel. Fraglich ist allerdings, ob nicht eine Fütterung mit Dimethylsulfon langfristig Schäden hervorrufen kann. Schwefel gehört wie auch Phosphor, Chlor und Jod zu den säurebildenden Mineralien. Auch organisch gebundener Schwefel wird zum Teil zu anorganischem Schwefel abgebaut (SO4 2-, das mit Wasser zu Schwefelsäure konjugiert). Daraus resultiert die Möglichkeit einer schweren Magen- und Darmreizung bei zu hoher Schwefelzufuhr. Vom Menschen weiß man, dass sensible Personen auf Schwefel mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl oder Durchfall reagieren. Bei magensensiblen Pferden ist leicht nachzuvollziehen, dass hier der Einsatz von MSM fraglich wird.
Da Kupfer ein Antagonist von Schwefel ist, bindet Schwefel Kupfer. Eisen und Schwefel gehen mit Kupfer zusammen einen stabilen Komplex ein. Dieser passiert den weiteren Gastrointestinaltrakt und vermindert den verfügbaren Anteil an Kupfer. Ein Schwefelüberschuss kann so zu einem Sekundären Kupfermangel führen. Naheliegend ist natürlich auch die Bindung des Schwefels an Zink, Mangan oder Calcium.
Wichtige Info zum Thema Schwefel

Wenn Heilungserfolge ausbleiben oder die Selbstheilungsmechanismen nicht zünden wollen, kann eine bedarfsgerechte und auf die Problemsituation ausgerichtete Nährstoffzufuhr den nachhaltigen Erfolg von schulmedizinischen oder alternativen Therapien, die körperliche Regenerationsfähigkeit bis hin zu verbesserter Leistungsfähigkeit unterstützen.
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Wie aus einem Fütterungsfehler eine Krankheit gemacht wird und daraus Kapital geschlagen wird.
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Institut zur Entwicklung von Ernährungskonzepten für Pferde