Sarkoide - eindeutig durch die Fütterung beeinflussbar

Welche Nähr- und Wirkstoffe fehlen dem Pferd, welches zu Sarkoiden neigt

Das Equine Sarkoid ist ein lokal invasiv wachsendes Bindegewebsgeschwulst mit einem variablen epithelialen Anteil (Dietz, Huskamp, Handbuch der Pferdepraxis, 1998). Es ist mit etwa 40% der häufigste Tumor am Pferd.

SarkoidDie bis zu Faustgröße heranwachsenden oder fingerförmigen Tumore zeigen ein intensives Wachstum und eine hohe Neigung zum erneuten Auftreten. Oft kommt dazu, dass die Sarkoide zu bluten anfangen, was vor allem im Sommer Ungeziefer anzieht. Auch wenn weder Metastasen noch Störungen des Allgemeinbefindens zu erwarten sind stören Sarkoide nicht nur durch ihr häßliches Aussehen sondern auch z.B. im Bereich der Gurtlage. Als Erreger gilt der bovine Papillom – Virus. Dies legt auch einen Zusammenhang mit dem Immunsystem und damit mit der Ernährung nahe.

Tiermedizinische Behandlung kompliziert und teuer

Die rein tiermedizinische Behandlung gilt als schwierig, da auch nach dem Herausschneiden des Gewächses die zuverlässige Gefahr besteht, dass das Sarkoid wiederkehrt. Die Universitätskliniken arbeiten mit einer Art "Impfung", in dem körpereigene Partikel um das Sarkoid eingespritzt werden. Leider sind diese ganzen Verfahren nicht nachhaltig und zudem sehr kostspielig.

Fütterungskonsequenzen, die zum Erfolg führen können

Was allerdings auffällt ist, dass es nicht zu Ansteckungen unter den einzelnen Pferden kommt aber betroffene Pferde oft unter einem gleichen Problemkomplex leiden. Dies sind im allgemeinen: Muskelverspannungen, berührungsempfindliche Haut, Übersäuerungserscheinungen, Leberprobleme oder psychische Anspannung.

Nr. 19 MordskerlWas in jedem Fall zusätzlich Sinn macht ist die nutritive Unterstützung des Immunsystems. Zunächst sollte das Pferd bedarfsgerecht ernährt werden. Die gewöhnliche Futterration mit Heu/Stroh /Hafer/Pellets oder Müsli reicht schon bei den meisten Pferden rein rechnerisch nicht aus, um den Bedarf an Zink, Mangan oder Kupfer zu decken. Daher ist an erster Stelle die optimale Spurenelementration zu gewährleisten unter einem entsprechenden Überschuß an Mangan (normalerweise in bestem Heu enthalten). Dazu kommen sämtliche Möglichkeiten der Entsäuerung. Hier ist unter allen Umständen Stress oder die Fütterung von Silage oder schlechten Heu/Strohqualitäten zu vermeiden. Die Leber ist unter allen Umständen zu unterstützen.

Die Sarkoide sollten täglich mit Thuja Urtinktur (Apotheke) bepinselt werden (Empfehlung: langer Borstenpinsel).

Nr. 19 Mordskerl zur Optimierung der Spurenelementversorgung

Mn Mangan zum Ausgleich etwaiger Manganmängel (siehe Blutbild mineraliennüchtern unter 1,5 µg/l)

Nr. 10 Wellness
Die wohltuende Kräuter-Mineral- Komposition liefert genau die Nährstoffe für eine rasche Entsäuerung des Pferdes

Nr. 5 FrühlingserwachenNr. 5 Frühlingserwachen
Manche Pferde leiden unter eine Übersäuerung, weil die Verdauung und die Leberfunktion entweder nicht optimiert sind oder langfristig durch Stress oder Fütterung die Leber belastet wurde.

 

Beispielfütterung eines 14-jährigen, 500 Kilogramm schweren Warmblutpferdes mit diversen Sarkoiden (das Pferd zeigt sich oft steif, Muskel verspannt, etwas unwillig beim Reiten):

Qualitätiv hochwertiges Heu und Stroh (keine Silage, keine Heulage)

Neutrales Kraftfutter (Nr. 08/15  Grundstein oder bei geringem Kraftfutterbedarf Nr. 20 Sonnenberg-Müsli, gerne auch Hafer)

3 Meßlöffel Nr.19 Mordskerl (= 45 g)

1 Meßlöffel Nr. 5 Frühlingserwachen (= 10 g)

2 Messlöffel  Mn Mangan (= 30 g)

Diese Fütterung sollte wenigstens drei Monate durchgeführt werden, dann kann auf die alleinige Gabe von Nr. 19 Mordskerl umgestellt werden.

Sarkoid, 1/2 Jahr danach durch Behandlung mit Nr. 19 Mordskerl

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