Fütterung Hengst Aggressives Verhalten

Wenn Hengste ausrasten

Fütterung von Hengsten

Ein Hengst hat viel zu tun: er muss ständig seine Männlichkeit beweisen, er soll dabei noch reitbar sein und eventuell seine Aufgabe als Vererber erfüllen. Das macht den Umgang mit Ihnen nicht gerade einfach. Hengste können sich selbst auch unter Stress setzen. Der Bedarf an stressrelevanten Nährstoffen steigt. Das kann eine Fütterungsumstellung mit sich ziehen.

Hengstiges Verhalten

Wenn Hengste im Alter plötzlich anfangen aggressiv zu werden und die Hengstmanieren fast nicht mehr kontrollierbar sind, dann hat das oft weniger mit den Hormonen als mit einer Organschwäche zu tun. Je älter ein Pferd wird, desto höher ist seine lebenslange Belastung mit Impfungen, Wurmkuren und den vielen chemischen Zusätzen, die ein Pferdeleben heute ausmachen. Dazu kommen noch Silagefütterung oder mit Schimmelpilzen, Hefen oder Bakterien kontaminiertes Grundfutter. 

Gerade die Leber ist hier oft mehr belastet als man denkt. Dazu ist wichtig zu erwähnen, dass die Leber als hochregeneratives Organ Schäden im Blutbild extrem spät anzeigt. Der Hengst zeigt es auf alle Fälle früher an. Entweder durch Müdigkeit und zähes Vorwärtsgehen oder durch regelrecht cholerisches Ausbrechen.

Vielen Hengsten wird dann leicht Unrecht getan und es ist besser bei so einem Verhalten grundlegend Mißverständnisse in der Fütterung auszuräumen. Die Unterstützung der Leber durch leberspezifische Kräuter, die Vermeidung kontaminierter Futtermittel, die Vermeidung von unnötigen Zusätzen wie Aromastoffen, ätherischen Ölen oder Konservierungsmittel sowie eine die Entspannung anstrebende Mineralisierung (z.B. Nr. 1 Alles fliesst) sind angesagt.


Hormonelle Hintergründe

Ist ein ungebührliches Verhalten des Hengstes wirklich auf hormonellen Stress zurückzuführen und auch der Umgang mit ihm wird wirklich schwierig, kann der Mönchspfeffer helfen. Nicht zu unrecht hat Agnus Castus, eine Pflanze der Gattung Vitex den Ruf, den Geschlechtstrieb abzuschwächen. Die Pflanze aus der Familie der Lippenblütler, die auch Keuschbaum und Keuschlamm genannt wird, wirkt bei Hengsten innerhalb weniger Stunden. Wirkt sie nicht, so ist eher (siehe oben) die Leber zu unterstützen.

Spezieller Nährstoffbedarf des Hengstes

Da bei Hengsten der Muskeltonus oft sehr hoch ist beziehungsweise aufgrund des Imponiergehabes schnell hochschiessen muss, ist im Rahmen der Mineralisierung bei der Fütterung auf eine besondere Unterstützung der Muskulatur zu achten. Hier empfiehlt sich das Produkt Nr. 19 Mordskerl, um auch in kritischen Situationen eine lockere Muskulatur zu bewahren. Damit ist auch langfristig ein Herzschutz gewährleistet.

Wenn ein Hengst professionell zur Zucht verwendet wird und eventuell sogar täglich abgesamt wird ist eine zusätzliche Zinkzufuhr unumgänglich und so ergänzt hier das Produkt Zn Zink das Produkt Nr. 19 Mordskerl auf ganz besonders gute Art und Weise.

 


Dr. Susanne Weyrauch - Wiegand © Dezember 2014

 

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