Langfristige Leberprobleme können beim Pferd Cushing auslösen

Leberprobleme beim Pferd

Wenn Kräuter wirklich richtig helfen!

Das Fell ist stumpf, das Pferde müde, abgeschlagen und widerwillig. Infekte verweilen hartnäckig und nicht selten leidet auch die Hufqualität. Meist bringt erst viel zu spät ein Gesundheits-Check mit Blutbild das Problem ans Licht: die Leberwerte sind erhöht! Diese Diagnose ist sehr ernst zu nehmen, da die Leber zu den sich besonders schnell regenerierenden Organen zählt und bei erhöhten Leberwerten bereits eine deutliche Schädigung eingetreten ist.

Die Gesundheit des Pferdes ist eng an einen intakten Stoffwechsel und damit auch an eine gute Leberfunktion geknüpft. Als das Zentralorgan für die körperliche Entgiftung hängen mit der Funktionsfähigkeit der Leber auch die Hautgesundheit, eine geregelte Verdauung, ein gelassenes Nervenkostüm und ein aktives Immunsystem zusammen. 

Ursachen für Leberfunktionsstörungen

Die Leber unseres Pferdes wird durch schlechte Grundfutterqualitäten, Silage und Heulage, Giftpflanzen, Medikamente (Wurmkuren, Impfungen, Schmerzmittel) aber auch diverse Zusatzstoffe in Futtermitteln (Aroma-, Süß- oder Konservierungsstoffe), sowie seelischen und körperlichen Stress belastet.

Leberprobleme zeigen sich auch mit klassischen Symptomen wie Kotwasser und Durchfall, Blähungen,  Wasseranreicherungen, übertriebener Nervosität und Juckreiz. Auch die im Fellwechsel häufiger auftretenden Stichelhaare können auf Leberprobleme hinweisen.

Siehe dazu auch weitere Informationen: Vitale Leber - der Schlüssel zur Gesundheit

Da die Leber auf medikamentösem Weg nur schwer behandelbar ist wird mittlerweile auf Nahrungsbausteine gesetzt. Voraussetzung für ein gutes Gelingen ist dabei hochqualitatives Grundfutter, keine Silage oder Heulage, sowie möglichst "neutrales" Kraftfutter wie Hafer, 08/15 Grundstein, Nr. 20 Sonnenberg o.ä.

Bitterstoffe für die Leber

Bitterstoffe gehören zu den Sekundären Pflanzenstoffen, fördern den Gallefluss und haben so eine reinigende Funktion auf die Leber. Dazu gehören Mariendistel, Artischocke, Birke, Löwenzahn, Enzianwurzel und viele andere. Mittlerweile gibt es reichlich Anbieter solcher Kräuterkompositionen, letztendlich ist eine erkennbare Wirkung entscheidend.

Vitamin B12 als Notanker

Gerade bei sehr schweren Leberfunktionsstörungen ist die Anwesenheit von Vitamin B12 von allergrößter Wichtigkeit.  Das Pferd kann zwar - eine ausreichende Cobaltzufuhr vorausgesetzt - Vitamin B12 im Dickdarm selbst synthetisieren, oft ist jedoch durch die Einschränkungen der Leberfunktion der Darm in Mitleidenschaft gezogen.

Vitamin B12 ist Cofaktor bei der Synthese der DNA und sorgt damit für eine bessere Zellteilung und ausreichende Blutbildung. Es ist wichtig für die Energieproduktion in den Mitochondrien und den Aufbau der Zellmembranen. Bei der Entgiftung von Stickstoffmonoxid, Cyanidverbindungen und Homocystein spielt es eine überragende Rolle.

Wechselwirkungen unter den Mikronährstoffen

Ein Mangel an Vitamin B1 (Thiamin) kann zu Leberfunktionsstörungen führen. Die Aktivierung von Vitamin B1 ist wiederum an das Spurenelement Mangan gebunden, daher ist auch eine ausreichende Spurenelementversorgung obligat. Die Aufnahme von Mangan und Kupfer  wird durch herkömmliche "All-in-One-Mineralfutter" mit anorganischen, vor allem reichlich Calcium-Verbindungen ausgebremst. Ebenso kann der Einsatz von Zeolith zu einer zusätzlichen Bindung von Spurenelementen führen.

 

Nr. 5 Frühlingserwachen

Das Produkt Nr. 5 Frühlingserwachen enthält eine bewährte Auswahl an bitteren Kräutern.

 

Nr. 17 Feuerstrahl

ist ein Vitaminbooster, in dem vor allem die B-Vitamine und damit ausreichend hochbioverfügbares Vitamin B12 für einen raschen Ausgleich zur Verfügung stehen.

 

Nr. 19 Mordskerl

Der Nr. 19 Mordskerl empfiehlt sich in diesen Fällen als effiziente Basismineralisierung dar. Ein optimal funktionierender Stoffwechsel ist auf bestimmte Nährstoffe als Katalysatoren angewiesen. Nr. 19 Mordskerl zeigt sich hier immer wieder als ein Produkt der Extraklasse.

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